Ball Watch: Trainmaster Worldtime Chronograph | Baselworld 2017 Replik für Verkauf

Ball Watch: Trainmaster Worldtime Chronograph

Die Kombination aus Weltzeituhr und Chronograph kommt bei mechanischen Uhren nicht oft vor. Ball Watch bietet unter anderem den Trainmaster Worldtime Chronograph. Zur Baselworld 2017 kommt diese Uhr in neuen Varianten.

Ball Watch: Trainmaster Worldtime Chronograph
Ball Watch: Trainmaster Worldtime Chronograph

Die 42 Millimeter große Stahluhr trägt ein silberfarbenes oder schwarzes Zifferblatt, um dessen Rand eine blau-weiße oder rot-weiße 24-Stunden-Anzeige liegt. Sie bewegt sich zusammen mit dem Stunden- und Minutenzeiger, so dass man über den unbeweglichen Städtering sofort sehen kann, wie spät es in den 24 Referenzstädten ist. Bei den Vorgängern des Trainmaster Worldtime Chronographen zierten ein Mond und eine Sonne zusätzlich den 24-Stunden-Ring, um Tag und Nacht deutlicher voneinander abzugrenzen. Darauf verzichten die neuen Versionen, auch fehlen rote Hervorhebungen auf dem Städtering. Dadurch wirkt das Zifferblatt trotz der vielen Anzeigen merklich ruhiger.

Die Uhren von Ball Watch sehen sportlich oder elegant aus – nichts Ungewöhnliches auf den ersten Blick. Tatsächlich stattet die Uhrenmarke ihre Modelle mit diversen Technologien aus, die sie besonders robust und funktional machen: Erhöhter Magnetfeldschutz, patentierte Stoßsicherheit, intensives Leuchten und hohe Ganggenauigkeit sind die besonderen Qualitäten ihrer Uhren. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Amerika die Standardzeit und vier Zeitzonen eingeführt. Initiatorin war die Eisenbahnindustrie, die damit einen reibungslosen Ablauf im Fahrplan erzielen wollte. Die Taschenuhren der Eisenbahner, insbesondere der Lokführer, mussten Hitze und Kälte ebenso aushalten wie Stöße, Erschütterungen und Einwirkungen von Magnetfeldern.Damit sich die Eisenbahner auf ihre Uhren verlassen konnten, entwickelte Webster Clay Ball, ein Juwelier und Uhrmacher aus Cleveland, einen technischen Standard für die Präzisionszeitmesser, der all diese Dinge berücksichtigte. So sollten die Uhren unter anderem eine Krone bei zwölf Uhr haben, ihr Durchmesser musste zwischen 43 und 45 Millimeter betragen und sie durften maximal 30 Sekunden in der Woche vorgehen (also etwa vier Sekunden am Tag).Ein Magnetfeldschutz und eine gesicherte Funktionstüchtigkeit im Temperaturbereich zwischen plus vier und plus 35 Grad Celsius wurden ebenfalls verlangt. Webster Clay Ball etablierte zudem ein System zur Inspektion von Eisenbahnchronometern.

Ball Watch: Trainmaster Worldtime Chronograph mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband
Ball Watch: Trainmaster Worldtime Chronograph mit schwarzem Zifferblatt und Stahlband

Denn das Automatikkaliber RR1502, das auf dem Eta-Valjoux 7750 basiert, liefert auch noch eine Stoppfunktion sowie Wochentagsanzeige und Datum. Während all diese Anzeigen bei Dunkelheit nicht mehr sichtbar sind, machen Leuchtstoffröhren auf den Zeigern und Stundenindexen die Zeit auch bei schlechten Lichtverhältnissen ablesbar. Der Käufer hat nicht nur Auswahl bei den Zifferblattfarben, auch ein Leder- oder Stahlband stehen zur Verfügung. Alle Versionen kosten je 4.695 Euro. mg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.