Girard-Perregaux: 1966 WW.TC – SIHH 2017

Die Marke Girard-Perregaux belebt eines ihrer legendärsten Modelle neu – die WW.TC, wobei die Abkürzung für “World Wide Time Control” steht und auf die einstige Vereinigung der Weltzeitfunktion mit dem Chronographen in ein und demselbem Zeitmesser zurückgeht. Die charakteristischen Kronen auf den beiden Gehäuseseiten machten die WW.TC zu einem unverkennbaren Modell der Marke.

Die neue Girard-Perregaux 1966 WW.TC mit Alligatorlederband

Die neue Girard-Perregaux 1966 WW.TC mit Alligatorlederband

In unserer globalisierten Gegenwart spielt die Weltzeitfunktion mehr denn je eine wichtige Rolle. Während sie sich früher “nur” an Reisende richtete, ist sie heute ein Bezugspunkt für moderne Menschen, der stets “connected” sein möchten. Die Komplikation ermöglicht das Ablesen der 24 ganzstündigen Standardzeitzonen der Erde. Die neue 1966 WW.TC ist das erste Modell in der klassischen Linie mit dieser Komplikation – hier ohne Chronograph.

Die Girard-Perrgaux 1966 WW. TC – hier in Roségold – ist das erste Modell mit Weltzeitanzeige in dieser klassischen replik uhrenlinie

Die Girard-Perrgaux 1966 WW. TC – hier in Roségold – ist das erste Modell mit Weltzeitanzeige in dieser klassischen replik uhrenlinie

Ein drehbarer Außenring mit den Städtenamen umgibt den Stundenring mit schwarzem und weißem Segment für Tag- und Nachtzeit. Die Anzeigen werden über die beiden Kronen bei neun und drei Uhr verstellt: Erstere dient dazu, die Referenzstadt bei zwölf Uhr zu positionieren, die zweite zum Einstellen von Stunden- und Minutenzeiger, wobei der 24-Stunden-Ring automatisch mit angepasst wird.

Die Girard-Perregaux 1966 WW.TC mit ihren beiden typischen Kronen – auch ohne Chronographen-Funktion

Die Girard-Perregaux 1966 WW.TC mit ihren beiden typischen Kronen – auch ohne Chronographen-Funktion

Angetrieben wird der Mechanismus vom automatischen Manufakturkaliber GP03300-0022/0027 mit dem im eigenen Haus entwickelten Weltzeit-Modul. Die Mechanik erlaubt das Verstellen der Zeit und des Städterings in beide Richtungen – ein Vorgang, der bei den meisten vergleichbaren Uhrwerken nicht möglich ist. Dabei stellt die beständige Bewegung der kleinen Sekunde bei sechs Uhr eine zuverlässige Betriebsanzeige dar. Nach Vollaufzug bietet das Werk eine Gangautonomie von 46 Stunden.

Girard-Perregaux 1966 WW.TC in Roségold

Girard-Perregaux 1966 WW.TC in Roségold

Den Zeitmesser kennzeichnen charakteristische Züge der klassischen Linie 1966. Das 40-Millimeter-Gehäuse verfügt über eine schlanke Lünette, die das Zifferblatt rahmt. Über diesem kreisen die typischen Blatt-Zeiger. Die Girard-Perregaux 1966 WW.TC ist in zwei Versionen erhältlich. In Roségold mit schwarzem Alligatorlederband kostet sie 24.300 Euro. In Edelstahl ist sie ebenfalls mit Alligatorlederband für 12.500 Euro und mit Edelstahlband für 13.200 Euro zu haben. MaRi

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